Franz Schubert: Licht und Schatten © harmonia mundi
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Lieder von Franz Schubert - Samuel Hasselhorn: "Licht und Schatten"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Innerhalb einer Schubert-Serie, in welcher die späten Lieder des Komponisten nach Jahrgängen geordnet sind, widmet sich der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn im zweiten Aufschlag dem Schaffensjahr von 1824/25. Schubert fühlte sich einsam und ist krank, erst mit der Österreich-Reise 1825 lichtet sich sein Leben etwas. "Licht und Schatten" ist denn auch die Ausbeute von Schubert-Hits betitelt – die zugleich keine Super-Hits sind.

"Die junge Nonne" immerhin, auch "Der Einsame", "Im Abendrot", "Fülle der Liebe" und "Wanderers Nachtlied II" entstanden in dieser Zeit - von Samuel Hasselhorn mit durchaus maskuliner Innigkeit und Hingabe vorgetragen.

Eine großartige CD und "Rampe" für den 200. Todestag des Komponisten im Jahr 2028.

Hasselhorn, wie das Album bestätigt, ist einer der wohl drei besten Lied-Baritöne der Gegenwart (neben Konstantin Krimmel und Andrè Schuen).

Kai Luehrs-Kaiser, radio3

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