Live/zeitversetzt aus der Semperoper Dresden -
Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar
Als 1868 Rossini starb, regte Verdi an, dass die besten Komponisten Italiens gemeinsam eine Totenmesse schreiben mögen. Er selbst beteiligte sich mit dem abschließenden "Libera me". Doch die Aufführung kam nie zustande. So fasste Verdi fünf Jahre später den Plan, unter der Verwendung der von ihm verfertigten Musik ein eigenes Requiem zu komponieren. Es ist nicht für die Kirche, sondern für den Konzertsaal geschrieben.
Impulsive Einfühlung und farbenfrohe Darstellung werden hier in einen Strom emotionaler und geistiger Verkündigung eingeschmolzen, so dass die eindringlichen Aussagen des Textes in den Vordergrund treten: Demut vor dem Tod, Hoffnung auf eine durch Bitten zu erlangende Erlösung.
Eleonora Buratto, Sopran
Szilvia Vörös, Mezzosopran
Francesco Meli, Tenor
Michele Pertusi, Bass
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Staatskapelle Dresden
Daniele Gatti