Vorgaben für Meinungsseiten -
Ein Gespräch mit Julia Kastein, ARD-Korrespondentin
Die Kommentare in der "Washington Post" sollen sich in Zukunft auf die beiden Grundpfeiler "persönliche Freiheiten und freie Märkte" stützen – abweichende Meinungen sollen nicht mehr veröffentlicht werden – so bestimmte es der Eigentümer der Zeitung, Jeff Bezos.
Es ist nicht die erste redaktionelle Einmischung. Erstmals seit fast 50 Jahren gab die "Washington Post" Ende 2024 keine Wahlempfehlung zur US-Präsidentschaftswahl – der Beitrag mit der Empfehlung für Kamala Harris war schon geschrieben, Jeff Bezos zog ihn wieder zurück.
Julia Kastein mit einer Einschätzung aus Washington.