Die heilige Johanna der Schlachthöfe © Birgit Hupfeld
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Premiere im Berliner Ensemble - "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht

Eine Kritik von Barbara Behrendt

Empathie trifft Kapitalismus: So könnte man Bertolt Brechts Theaterstück "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" zusammenfassen. Die warmherzige Idealistin Johanna Dark begegnet darin dem kühlen "Fleischkönig" Mauler. Und das vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise um 1930. Bertolt Brecht griff mit dem Stück damals den großen Einfluss des Geldes auf, dem sich bis heute niemand entziehen kann. Ein Stück, das nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Gestern hatte es in der Inszenierung des tschechischen Regisseurs Dušan David Pařízek am Berliner Ensemble Premiere. Barbara Behrendt war dabei.